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| Die wunderbare Wahl Welt des Herrn Ebert - Europawahl1 Jetzt mal hübsch sachte, nur keine überschnellen Bewegungen, Ruhe bewahren und Frauen, Kinder und Männer zuerst. Es ist für Panik viel zu früh. Noch ist die Demokratie nicht verloren. Die Volksherrschaft, so wird die Demokratie ja im Volksmund auch genannt, schwächelt zugegeben, aber sie zuckt noch. Jetzt muss nur mal einer den dicken Zeigefinger rausholen und einige Belehrungen ausstoßen. Na gut, dann mach ich das! Herrschaften - die Demokratie ist unter den Gesellschaftsformen einfach die Influenza unter den Infektionskrankheiten. Nix hübsches aber einfach das geringste Übel. Und bis uns was besseres einfällt, sollten wir freundlich zu ihr sein, zur Demokratie meine ich. Das bedeutet: wenn wir, das Volk, schon mal herrschen, dann sollten wir das auch tun! Durch einfaches ankreuzen einer politischen Windrichtung kann man dem ein oder anderen Frührentner die Aussicht auf ein warmes Plätzchen in Brüssel vermiesen! Das wäre doch eine Wonne. Aber dann kommt die große Frage: woher weht denn der Wind? Das muss jeder selbst wissen - ich trete ab heute mal den Beweis an, daß da Wahlplakate keine große Hilfe sind. Direkt vor der Sendertür hat die Plakatfirma das auf dem Foto abgebildete Plastikschild angeknebelt. Die Linke wirbt mit Lothar Bisky, einem Reformer aus den Reihen der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands. In Schleswig-Holstein geboren machte sich klein Lothar 1959, mit 18 Jahren, auf nach Osten, weil er wohl im Westen das Abi nicht geschafft hätte. Im Osten wuchs er unter Ulbricht und Honni zum Vorzeigefunktionär mit Nase für die Zeichen der Zeit auf. Deshalb war er auch ganz vorn dabei, als Egon Krenz dann eine reformierte DDR anstelle eines einigen Deutschland basteln wollte. Heute teilt er sich den Parteivorsitz mit Oscar Lafontaine, verlegt aber täglich ein “Neues Deutschland”. Das ist eine Tageszeitung. Übrigens: Die Führungsoffiziere stuften den IM Bienert, so ist Loddars Name in den Akten, als »zuverlässig« ein – die beste Kategorie der Stasi. Die europäische Linke fordert, man sieht es deutlich auf der Ankreuzhilfe auf dem Foto: “Gleicher Lohn für Frauen!” Ebert sagt: “Jawohl! Und zwar für alle!” |
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| Die wunderbare Wahl Welt des Herrn Ebert - Europawahl2 Deutschsüdostmakumbien hieß der Landstrich zwischen Nil und Niger bis 1850 etwa. Viele von uns kennen das noch. Auch hier wird wahlgekämpft, in diesem Falle durch die Bürgerrechtsbewegung Solidarität. Das eindrucksvolle Plakat zeigt uns einen Opel-Traktor, der im Wettlauf mit dem Transrapid vor einem Kernkraftwerk Baumwolle pflückt. Das also ist die Zukunftsvision der BüSo, die damit nach Brüssel will. Brüssel bei Nairobi. Der Neger, entschuldigen Sie den Kraftausdruck, hinterm Lenker des Opel-Traktors, hat sein Gesicht verloren. Wahrscheinlich bei der letzten Wahl oder beim letzten Versuch von “Bretton Woods”. Lautes Gelächter allerorten, weil ja jeder weiß, was gemeint ist. Für meine Mutter und meine beiden Katzen - die einzigen Lebewesen, die keine Ahnung haben, was “Bretton Woods” ist: Feste Währung auf Grundlage des amerikanischen Dollars. Die Rettung Hessens, also Deutschmittelafrikas, liegt also in einer festen Währung. Das leuchtet sogar meinen Katzen ein: ein Dollar=10 Bembel. Nicht mehr und nicht weniger. So kommen wir nach Brüssel, so wird die Welt besser und die Restwärme von Kernkraftwerken in Afrika ist immer noch für eine Zentralheizung gut. Wer also Roland Reiskoch zum Stammesfürsten haben möchte, der führe einen Fruchtbarkeitstanz auf und kreuze BüSo an. Aber trans rapid! Der kopfschüttelnde Ebert. |
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Jedes Jahr sterben etwa 10 Menschen infolge von Angriffen durch Haie. Das ist wenig, wenn man das vergleicht mit 2,354 Millionen Menschen, die derzeit Hartz IV bekommen. Hartz IV ist eine Erfindung der SPD, wenn sie sich erinnern wollen. So viel dazu. Jetzt muss man allerdings den Wahlstrategen der Sozialdemokraten mal beide feuchte Hände schütteln, für diese umwerfend komische Plakatkampagne. Für teuer Geld aus dem Willy-Brandt-Haus bewirbt man die anderen Parteien, nur ganz klein und rechts unten eben die eigene. Supersache das. Das Foto entstand übrigens in der Nähe der Frankfurter Börse und es wurde zu einer Tageszeit geknipst, zu der das ein oder andere Koksnäschen vom Finanzparkett betrunken Richtung Dienstloft stolperte - Zähne putzen. Aufgrund dieser herrlichen Plakate ist der SPD ein Wahlergebnis vorauszusagen, das alle bisherigen Rekorde in die Sonne stellt. Oder anders formuliert: ich eröffne einen Gemüseladen in Frankfurt-Höchst. Ich habe ganz passables Gemüse, etliche Konserven und auch Tofu im Angebot. Nix dolles, aber Gemüse ist Gemüse. Vor meiner Tür stelle ich ein Plakat auf, mit der Aufschrift: Fleichesser würden Schnitzel kaufen! Ich glaube, die Leute rennen mir die Bude ein! Das ist absolut absehbar… Verantwortlich für die Werbung der SPD ist übrigens die Agentur “Butter” aus Düsseldorf. Und die soll man sich ja nicht vom Brot nehmen lassen, sondern bei die Fische tun. Im Falle Steinmeier bei die Silberfische. Und dessen Motto ist ja bekanntlich: Nicht auffallen durch Ablenkung! Ziel erreicht - bis hierhin!
Es wundert sich der Ebert
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Man kann sich das mit so einem kleinen Menschenhirn gar nicht vorstellen: da war ein Universum voller Nichts. Dann irgendwann, es muss so im Juni 2009 gewesen sein, kam der oder das große WUMS. Und ab hier dehnte sich alles aus. Es entstand der Raum, die Zeit und Brüssel. Jetzt muß man sich diese wahnwitzige Fügung mal vorstellen - nur das WUMS machte uns zu dem, was wir heute sind: zu Wählern! Ohne WUMS keine Erde, kein Europa, keine Steine für Joschka zum werfen und keine Stimmzettel für uns zum ankreuzen. Ohne WUMS aber auch keine Finanzkrise, weil keine Immobilienkrise, weil keine Erde und damit keine Grundstücke. Ohne WUMS aber auch kein Raum-Zeit-Kontinuum, also keine Uhren, kein Alter und kein Pflegenotstand. Ohne WUMS keine Ulla, keine Zuzahlung und keine Kassenpatienten, weil ohne WUMS auch kein Leben. Nur das WUMS hat Leben erst möglich gemacht. Mit all seinen Vor- und Nachteilen. Sterben zum Beispiel oder Wahlplakate. Und jetzt wollen doch ein paar durchgeknallte Wissenschaftler im größten Teilchenbeschleuniger aller Zeiten (übrigens in der Schweiz) den WUMS nachspielen. Ein WÜMSCHEN sozusagen - ohne die Auswirkungen zu kennen. So ein WÜMSCHEN könnte alles mögliche verursachen: kleine schwarze Löcher, kleine Zeitanomalien, kleine Finanzkrisen, kleine Ulla Schmidtsen und Kieselsteine für Joschka zum werfen. Na wir werden ja sehen. Allerdings gibt es immer noch Menschen, die sagen, so ein WUMS gab es nie und wird es nie geben. Die Welt ist von Gott gemacht! Und wie singt der so schön: einmal um die ganze Welt und die Taschen voller Geld. Fördermittel, wahrscheinlichaus Brüssel. Es lebe das WUMS!
Der Ebert sagt WUMSFALLERA!
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Katzenwandertag in den 20ern |
Die würden Sie doch auch nicht kaufen, oder? Obwohl das Tier einige Vorzüge gegenüber dem Hund in der Pfanne hat. Zum Beispiel das Fell. Während das Fell des Hundes bei mittlerer Hitze eine goldgelbe Farbe annimmt, ist das der Katze nicht zu sehen. (erinnert ein bisschen an Schrödingers Katze, aber unsere lebt ganz sicher noch) Auch ist der geistige Zustand unseres Stubentigers in bester Ordnung, der Hund in der Pfanne allerdings wird langsam verrückt. Das hat er gemein mit dem Elefanten im Porzellanladen. Wie alle wissen, mögen Elefanten keine lauten Geräusche, die allerdings erzeugt zerberstendes Porzellan. Das Pferd vor der Apotheke kann durch die Auslagen des Porzellangeschäfts zur Linken und des Küchenstudios zur Rechten sowohl den Elefanten als auch den Hund sehen. Die Katze bleibt allerdings im Verborgenen. Die ist wahrscheinlich mit dem Nilpferd in der Achterbahn. Da beißt die Maus keinen Faden ab.
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Huller - ganz eindeutig. |
"Arbeit ist die wärmste Jacke" trompetete mein verschmitzter Freund Martin vor kurzem auf die Bemerkung hin, daß es doch recht frisch geworden sei. Nach schallendem Gelächter machten wir uns daran, Brennholz zu suchen für ein Lagerfeuer, das am Abend zu einem Anlass brennen sollte. Ausgestattet mit einer Axt (Martin) und einer Motorsäge (ich) stapften wir also in den Wald, nur unweit von der Feuerstelle entfernt. Nun habe ich allerdings sehr großen Respekt vor Motorsägen und dazu kam noch, dass ich noch nie zuvor solch ein Gerät bedient hatte. Schon beim Starten der Maschine zog ich mir Schürfwunden an der rechten Hand zu. Als die Säge dann endlich lief, mußten wir feststellen, dass sogar die Arbeit mithilfe von Hochtechnologie Schweiß erzeugt. Schuld daran war wohl die stumpfe Kette, wie mir mein Vater viel später erklären wollte. Mit blutigen Bildern aus schlechten Filmen, die man scheut in die Auslagen von Videotheken kurz vor der Geschäftsaufgabe zu legen, machte ich mich an Morschem und Halbmorschem zu schaffen. Nach kurzer Zeit hatten wir reichlich Huller, Wulcher, Knüpper und Ästle beisammen, sodass es eine Freude war, als am Abend dann die Flammen loderten, weil das Feuer lunnerte. Anlass genug einmal darüber zu reden, welchen Unterschied es zwischen brennendem, loderndem und lunnerndem Feuer gibt. Daran nicht ganz unschuldig ist auch das Brennmaterial, also das Reißig, die Ästle, Knüpper, Huller und Wulcher. In bierseeliger Laune kamen wir demokratisch zu folgenden Ergebnissen:
Ein Feuer brennt, sobald die noch so kleine Flamme Macht vom Material des Verbrennens ergriffen hat. Es lodert, wenn die Flammen das gesamte Brennholz ergriffen haben, aber noch vorsichtig daran herum züngeln. Lunnern kann man erst zum Brand sagen, wenn die Flammen weit über die Oberkante des Brennholzes hinaus ausschlagen.
Mit Reißig, kleinen, dürren Zweigen, entzündet man ein Feuer. Es empfiehlt sich, dann Ästle parat zu haben, Holzstücke, die im Durchmesser maximal 2 cm erreichen. Dann lege man Knüpper auf, Rundholz mit bis zu 6 cm Durchmesser. Alles darüber sind nämlich Huller, die jetzt zum Einsatz kommen. Huller überschreiten eine maximale Dicke von 11 cm nicht. Willl man der Feuerfreude Kontinuität verleihen, bringt man jetzt die Wulcher ins Spiel. Alles, was dicker als 11 cm und noch tragbar ist, wird hier verbrannt.
Noch bevor aber die erste Flamme brannte, hatte ich meinen Vater gebeten, die Motorsäge wieder nach Hause zu schaffen. Ich hatte Bedenken, dass man nach dem Genuss geisthaltiger Getränke auf die Idee käme, man brauche noch mehr Holz für noch mehr Feuer und müsse das jetzt umgehend schlagen oder sägen. Das war gut so, es war ein schönes Feuer in einer extrem lustigen, romantischen und freundlichen Nacht, in der viel besprochen wurde.